Fast jeder fünfte Mensch erlebt zumindest einmal in seinem Leben eine behandlungsbedürftige Depression. Nach einer Studie des Robert-Koch-Institut leiden aktuell "rund 4 Mio. Bundesbürger unter behandlungsbedürftigen Depressionen".
Häufig gibt es konkrete Auslöser, wie Lebenskrisen, veränderte Lebensumstände, di zunächst eine Anpassung erfordern, bevor man sich wieder im Leben zurecht findet, z. B. Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes oder Tod eines Angehörigen. Nicht immer sind solche Auslöser offensichtlich oder klar erkennbar.
Depressive Verstimmungen, Traurigkeit und Niedergeschlagenheit kennt fast jeder Mensch. Diese Gefühle vergehen typischerweise nach einiger Zeit wieder. Manchmal bleiben sie aber bestehen oder sind so schwer auszuhalten, dass man sie nicht alleine bewältigen kann.
Wissenschaftliche Studien belegen seit vielen Jahren die Wirksamkeit fachgerechter verhaltenstherapeutischer Psychotherapie gegen Depressionen.
Gemeinsam mit dem Patienten oder der Patientin werden zunächst in der Therapie Strategien entwickelt, die die depressiven Symptome verschwinden lassen. Erst damit stellt sich für den Betroffenen eine Erleichterung ein, über die wieder eigene Kräfte mobilisiert werden können.
Im weiteren Fortgang der Therapie werden die auslösenden Ursachen der Depression identifiziert. Gemeinsam wird dann aufrechterhaltenden Umständen gesucht, die verantwortlich dafür waren, dass die Depression sich hat entwickeln können. Schließlich werden in der Therapie Strategien entwickelt, die davor schützen sollen, dass der/die Betroffene in Zukunft wieder eine Therapie wegen Depressionen aufsuchen muss.
Zögern Sie nicht, uns wegen der Terminvergabe eines unverbindlichen Erstgesprächs in unserer Münchner Praxis zu kontaktieren.
Häufig erleben Frauen nach der Geburt einen sogenannten Baby Blues, also eine depressive Verstimmung. Dieser ist tritt bei ca. 60% der jungen Mütter auf und wird durch die extreme Hormonumstellung im mütterlichen Körper ausgelöst.
Abzugrenzen hiervon ist die sogenannte Wochenbettdepression oder die postnatale Depression, einer ernstzunehmenden psychischen Krankheit, die bei etwa 15 % der jungen Mütter auftritt. Die Wochenbettdepression dauert mehrere Wochen an und kann in schweren Fällen chronifizieren. Bei einer als traumatisch erlebten Geburt kann eine sogenannte posttraumatische Belastungsstörung auftreten.
In beiden letztgenannten Fällen, Wochenbettdepression und Possttraumatische Belastungsstörung, sollten Sie professionelle Hilfe von Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.
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